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Monat Juni

 

Juni 2006                       März April Mai Juni Juli August   Navigation einschalten  

WM 2006 in Deutschland.

Hier aber gibt es nur Naturereignisse und sonst gar nix! Schade, stimmt! Eine kleine Entschädigung ist mir aber noch eingefallen:

Airedale terrier Anton Airedale terrier Anton Airedale terrier Anton Anton143 050302 128 Anton-60Klicken Sie einfach drauf - dann blasen sie sich etwas auf.
Es ist Anton, (m)ein Airedale-Terrier.
Er spielt wie alle Hunde gerne mit dem Ball.

Ärger mit einer “Schulmeisterin”

Bis dann!

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01.06.2006:

Nun waren die Hausrotschwänze auf dem Bahnhof schneller als ich. Sie sind ausgeflogen und über alle Berge.

Die Schwäne waren  mit ihren 5 Kücken ebenfalls spurlos verschwunden. Ich habe den ganzen Schloßpark abgesucht und sie dann ca 500 m entfernt in einem dicht bewachsenen Graben gefunden - vollzählig. Aber nicht lange, dann fehlte plötzlich ein Kücken. Das hatte schlapp gemacht und wurde später als blinder Passagier auf Mama Schwan im Flügel gesehen. Ein Foto, wie es die Mutter später durch Hochheben beider Flügel wieder ins Wasser plumpsen ließ, gibt es gelegentlich auf der Schwanenseite.

Mittelspecht füttert BeerenDie Mittelspechte sind fleißig am Füttern und können gar nicht schnell genug Futter heranschaffen.
Sie füttern auch Beeren, vermutlich Efeu. Davon gibt es im Schloßpark noch genug, falls die Efeu-Killerei nicht so weiter geht wie bisher.

Vielen Dank an Dani Studler von der FC für den Hinweis, daß es sich hier um den seltenen Mittelspecht handelt.

Die sind etwas kleiner als die Buntspechte und nicht so häufig, denn sie sind auf größere zusammenhängende Waldbestände mit sehr alten Eichen spezialisiert. In den Rindenfalten dieser alten Bäume finden sie Insekten. Ich habe es auch einmal versucht. Trotz Lesebrille habe ich nichts gefunden.

Beim Fotografieren der Spechte kam ein junges Eichhörnchen bis auf 3 m an mich heran, ohne mich zu bemerken.
Es lauschte auf die nicht verstummenden wie quietschende Sägen nach Futter rufenden jungen Spechte im Nest.
Ich dachte, nun ist es geschehen um die Jungen. Das Eichhörnchen war nur noch einen Meter vom Nest der Spechte entfernt.
Ich überlegte schon, ob ich da eingreifen sollte oder doch besser der Natur ihren Lauf lassen sollte.
Das wohl noch unerfahrene junge Eichhörnchen versuchte wieder und wieder die Herkunft der Laute zu orten, als endlich ein Altspecht mit Futter zurückkam.
Das junge Eichhörnchen verschwand schleunigst nach hinten auf der alten Eiche.

SchwanBei den Rallen habe ich nur noch 5 Kücken zählen können. Wie es scheint, ist schon wieder eins abhanden gekommen.             
Vielleicht hat es ebenfalls der streitsüchtige alte Schwan auf dem Gewissen.
Auf diesem Bild greift er gerade Anton an. Allerdings war es im Maschinengraben auch recht eng und er dürfte seine Jungen in Gefahr gesehen haben durch den am Ufer liegenden Hund. Er ging sofort auf ihn los.
Der Hund wehrte das Zischen mit lautem Bellen ab. Ich mußte aber regulierend eingreifen, sonst wären die wohl aufeinander losgegangen.

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03.06.2006:

Mittelspecht Der Mittelspecht mit Efeu-Beeren im Schnabel heute an seiner Eiche. Wie bei Menschenkindern auch, hatte auch er Schwierigkeiten mit dem Füttern.
Ein Junges hackte ihn einfach von innen heraus mit dem Schnabel weg. Das sollte wohl heißen, hau ab mit dem Plunder, bringe etwas Besseres.
Der Altvogel sprang tatsächlich erschrocken zu Seite. Das mußte schon häufiger passiert sein. Das werden wohl mal so richtige Haudegen werden!
Hin  und wieder hört man aus der Höhle auch schon das Klopfen der Spechte. Sie zerlegen wohl schon ihre eigene Wohnung.
Vielleicht ist sie ja auch inzwischen zu klein geworden.

Schade, daß es im Moment regnet. Vielleicht gibt es noch einige Bilder. Ich denke, sie werden bald ausfliegen und dann ist der schöne Spaß zu Ende.

Von den Schwänen war heute nichts zu sehen. Sie machten sicher gerade wieder ihren großen Ausflug im Park.

Kinder finden einen toten Vogel angefressener toter VogelNach dem Dauerregen ging ich doch noch einmal mit dem Hund in den Park.
Die Schwäne waren  vom Ausflug wieder unversehrt zurückgekehrt

Auf dem Parkweg hockten 3 Kinder und bestaunten etwas.
Wer schwache Nerven hat, der klicke nicht auf das rechte Bild. Es war wohl wieder die Arbeit der Krähen.

Gegen 20 Uhr war mein Hund verschwunden und ich wartete auf ihn. In dieser Zeit kam ein kleines Etwas im Sturzflug auf mich zugeflogen und landete vor mir Kopf über im Gras.
Es war ein Blaumeise bei ihrem Erstflug. Ich machte ein paar Fotos und besah mir die Sache dann aus größerer Entfernung.
Es ist schon erstaunlich, wie diese Tierchen noch spät abends ausfliegen, nachdem es vorher stundenlang bei ziemlicher Kühle geregnet hatte.

Aber vielleicht ja gerade deshalb?

05.06.2006:

 Mittelspecht füttert HaferflockenDas neueste Bild vom Mittelspecht beim Füttern, wieder mit einer Beere vom Efeu.
Größeres Bild.   Hier geht es zur Mittelspechtseite.

Übrigens, die Ralle hat nur noch ein Kücken von ehemals sieben. Der Schwan hat ganz schön aufgeräumt.
Irren ist menschlich, am 12.06.2006 waren es wieder drei, und ziemlich kräftig. Oder sind es andere?

06.06.2006: Mittelspecht an der Nisthöhle

Drei Stunden und 20 Minuten habe ich gewartet. In dieser Zeit haben die Spechte nur 3 oder 4 mal gefüttert, sonst im 5-Minuten-Takt.
Es lag die Vermutung nahe, daß der Hunger die Jungen hinaustreiben sollte. Was ich nicht wußte: Sie waren schon alle weg, bis auf einen.
Denn im Umfeld sah ich hin und wieder Spechte, selten aber riefen sie. Es waren die Mittelspechte, die die bereits Ausgeflogenen versorgten.
Der noch in der Höhle Hockende wurde nur mit Haferflocken gefüttert, die er aber offensichtlich nicht mochte. Sie lagen verstreut unten am Baum,

Mehrfach machte der Jungspecht Anläufe zum Abflug. Und als die Kamera wieder einmal speicherte, da passierte es.

Er beugte sich soweit vor, daß ich dachte, er fällt gleich runter. Das wiederholte sich mehrfach.
Dann überwand er die Angst und sprang aus der Höhle, bog sofort nach links ab und steuerte im Sturzflug auf die dicke Eiche in etwa 8 Meter Entfernung zu.
Diese Eiche erreichte er am Boden. Eilig kletterte er den Stamm hoch. Mit Mühe kam ich mit der Kamera, die noch am Stativ hing, hinterher.
Ein Altvogel kam sofort mit der Belohnung - keine Haferflocken! Die Haferflocken stammen übrigens von einem übereifrigen “Tierliebhaber” in der Nähe.
Der füttert im Sommer wie im Winter direkt an einer stark befahrenen Straße. Tote Blaumeisen in der Nähe dieser Futterstelle.

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Dies war das letzte Foto der Mittelspechte. Nun sind sie hoch oben in den Bäumen und unerreichbar.

Letzte Meldung über die Wasserhühner:
Keine Kücken mehr zu sehen. Jeden Tag fehlte ein weiteres. Nun sind wohl alle 7 Kücken zu Fischfutter geworden.
Der Schwanenvater hat sie alle auf dem Gewissen!

Ein Eierdieb ist das nicht Was passiert denn hier?
Am Nistkasten Nr. 64 machten sich mehrere Leute zu schaffen. Aber Nesträuber waren es zum Glück nicht.
Sie haben das Flugloch zugestopft und einen Vogel entnommen, einen jungen Trauerschnäpper.
Nur einer war im Nest und 5 Eier. Was war da los? Sie wissen es auch nicht.

Sie messen und zählen und wiegen und beringen den kleinen Kerl, der zur Beruhigung in einem Beutelchen steckt. Uni Potsdam bei der Arbeit.

Sie erlaubten mir, Fotos zu machen und diese hier zu zeigen. Schönen Dank. Andere Fotos von Trauerschnäppern einer Handaufzucht.

07.06.2006: 060604-0501-802 Ente auf Rosen
Im Botanischen Garten der Universität Potsdam ist ein kleiner Teich. Dieser Erpel machte es sich dort auf den Seerosen gemütlich.
Als ich ihn auch noch von der anderen Seite ablichten wollte, wechselte er zu den rot blühenden Seerosen. Ein echtes Fotomodell!

 

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08.06.2006:

Bilder von einer Fahrradtour um den Templiner See.

In Caputh gibt es zwei sehr schöne Promenaden auf beiden Seiten der Havel.
Hinüber kommt man auf einem Steg an der Eisenbahnbrücke oder ein Stück weiter auch mit der Fähre.
Es gibt sowohl von der Brücke als auch von einem am Ufer aber im Wasser angelegten Aussichts- und Ruhepunkt schöne Ausblicke auf den See
Auf den Stangen der Fischernetze sitzen die jungen und alten Graureiher und schauen nach Beute.
Bei entsprechender Ausdauer kann man sie beim Stoßtauchen aus nächster Nähe beobachten und fotografieren oder filmen.

Das Ansitzen auf den dünnen Stangen ist aber nicht einfach. Einer fiel doch glatt ins Wasser, weil er die Punktlandung selbst bei nur leichtem Wind noch nicht beherrschte.
Während die Graureiher im Schloßpark Sanssouci (meist nur einer) sehr scheu sind, ist das in Caputh nicht der Fall. Zurzeit sind sehr viele Jungreiher anzutreffen.
Das liegt sicher an der Reiherkolonie in der Nähe. Aber auch jede Menge anderes Wassergeflügel ist vor Ort anzutreffen.
Auf die Stockenten und Wasserhühner kann man fast treten. Sie sonnen sich direkt neben dem Fußweg der Promenade und lassen sich überhaupt nicht stören.
Einige Wasserhühner sind beringt. Auch 2 Schwäne waren dort, 2 weitere waren an der Fähre. An der Straße zum Bahnhof liegt die alte Fähre Tussi II auf einer Wiese.

An der Eisenbahnbrücke Berliner Außenring über den Templiner See traf ich eine größere radelnde Frauen-Senioren-Gruppe, die nicht weiter kam wegen der für sie unüberwindlichen Treppe. Sie wollten nach Petzow und mußten den langen Weg zurück über Caputh nehmen. Ich konnte leider nicht helfen. Es waren einfach zu viele.

Fahrradschienen auf der Treppe wären dort vermutlich sehr hilfreich. Auf den Treppen der Eisenbahnbrücke in Caputh gibt es solche.
Leider sind sie auf der einen Seite treppauf links angebracht und auf der anderen Seite treppauf rechts. Keine gute Lösung. Ich kam jedenfalls nur mit einer zurecht..

Gefiederpflege eines Graureihers Graureiher auf der LauerPutzstunde beim linken Graureiher.
Der zweite steht auf schmalem Grund.
Dort ist schon einer herunter gefallen.
Gut zu beobachten von einem schönen
Aussichtspunkt mit Bänken.

Flugbild eines Reihers Flugbild des Reiher Vergeblicher Tauchgang eines Jungreihers

Flugbilder der Graureiher.
Der Stoßtauchgang rechts war übrigens erfolglos.
Der junge Graureiher muß noch viel üben.

Schloß Caputh

Schloß Caputh,
von der Seeseite aus,
direkt an der Fähre,
an der einmal ein
Mercedes ins Wasser fiel,
weil das NAVI
keine Fähren kannte!

Der erste schöne Tag - Kinder an der Havel

Der erste wirklich
schöne Tag
seit Wochen,
Kinder
a n der Havel
in Caputh
 

060608-6466Fischer-bei der Arbeit

Fischer
auf dem
Templiner See
bei der Arbeit.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Flug-Bilder wurden als Serienaufnahme in der Größe 680 x 460 mit Nikon 8800 und 10fach-Zoom gemacht.
100 Bilder in 3 bis 4 Sekunden. Sehr viele sind natürlich unbrauchbar und die Nacharbeit ist enorm.
Man muß ebenso geduldig mit halb durchgedrückten Auslöser auf den Abflug oder den Tauchsprung warten wie der Graureiher auf seinen Fisch.
Und schaut man einen Moment weg, dann ist meistens auch der Reiher verschwunden. Verpennt!!!
Viel Geduld und Zeit sind gefragt. Und die Nikon 8800 ist nicht gerade die schnellste Kamera.
Zum Scharfstellen benötigt sie manchmal bis zu 2 Sekunden!

 

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09.06.2006:

Es geht los.

Die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland beginnt. Deshalb gibt es hier noch schnell ein paar Bilder vom Winter zum Abkühlen:

Airedale mit FußballZielansprache:

In’s linke
obere Eck???

Airedale  mit Fußball

Gehalten!

Airedale im Tiefschnee Gehbehindert:
Klotz am Bein
aus Schnee

Auf Rosen gebetteter StockentenerpelUnd jetzt ist totale Ruhe angesagt!
Ich gucke Fußball
auf meiner
Insel der Glückseeligkeit.

Airedale mit Fußball Ist da der Flicken
schon wieder
locker?

 

 

 

 

Airedale fängt einen Ball
Ich kann auch bunte Bälle halten!

Allen Torwarten der WM 2006 wünsche ich ebensoviel Glück und meine Schnelligkeit!

 

 

 

Sonnenuntergang in  der Döberitzer Heide

Sonnenuntergang in der Döberitzer Heide
am 09. Juni 2006 in Dallgow-Döberitz
Nähe Havelpark.

 

 

 

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11.06.2006:

In Potsdam gab es heute einen Marathon genau vor meiner Haustür und drei Kilometer vor dem Zieleinlauf im Krongut Bornstedt, wo auch die Queen schon zu Besuch war.
Am Erfrischungsstand für die Leistungssportler standen hübsche junge Damen und boten Stärkungen (Bananen) und Getränke an. Kein Wunder, daß manch einer länger pausierte.
Eine Dusche am Straßenrand mit kaltem nicht abgestandenen Wasser aus der Hauptleitung der Geschwister-Scholl-Straße wurde von vielen gern angenommen.
Es gab viel Lob und Anerkennung der Sportler für diesen Stand und daß es nicht überall so gut organisiert sei.
Mich wunderte allerdings, daß Kraftfahrzeuge (drittes Bild) mitten zwischen den Läufern kutschierten. Gehörten die dazu? Wohl eher nicht!
Aber auch ein Pkw Mercedes und zwei Lieferwagen erzwangen sich die Durchfahrt und blockierten zeitweilig rücksichtslos die gesamte Straße.
Sie hielten  sogar im Betreuungsbereich an. Natürlich nicht, um Nachschub zu bringen, sondern weil sie zwischen den Tischen nicht schnell genug hindurch kamen.
Solchen Verkehrsrowdys sollte man gleich die Fleppen abnehmen.

Hier Bilder von diesem Stand, an dem die Helfer übrigens auch den reinsten Marathon liefen, wenngleich sie nicht dauernd der unbarmherzigen Sonne ausgesetzt waren.
Sie hatten pfiffiger Weise ihren Arbeitsplatz unter den Kastanien eigerichtet, was auch die Läufer zu schätzen wußten. Duschen wollten sich viele.
Aber so mancher hatte nicht mit dem eisigen Wasser gerechnet. Offensichtlich noch unerfahrene Läufer hielten sogar ihre Füße unter die Dusche und liefen dann mit Kühlwasser weiter.
Gut  f ü r  Blasen an den Füßen?

Marathon in Potsdam 2006, Servicepoint 3 km vor dem Ziel, Startnummer 571 Marathon Startnummer 521 mit Dekoration Marathon in Potsdam 2006 060611-9543     Marathon in Potsdam, Duschvergnügen pur, 340, 1164, 1049, 1214, 669 Marathon, Startnummern 581, 1782, 1783  Der Tänzer unter der Dusche beim Marathon  Mit Kinderwagen  im Marathon, Startnummern 456, 431, 1324

 

 

 

Und nun noch eine traurige Nachricht:
Bei den Schwänen fehlt inzwischen auch ein Kücken (Gössel). Es sind nur noch 4 von ursprünglich 5 Küken auf dem Teich.

12.06.2006: Dafür ist bei den Rallen der Nachwuchs gleich dreifach wieder aufgetaucht.
Oder sind es andere Wasserhühner? Immerhin sind diese Küken schon recht groß.

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13.06.2006:

Allmorgentlich wundere ich mich, was 2 Krähen am Ufer des Maschinenteiches machen. Nun ist es gewiß:
Sie frühstücken kleine Leckerbissen aus dem Teich, Kaulquappen! Vor kurzem waren die noch in großen schwarzen Schwärmen am Ufer zu sehen.
Inzwischen haben sie sich rar gemacht. Sie haben viele Feinde. Enten, Rallen, Reiher und Fische sowieso. Und nun auch die Krähen und sicher auch noch andere Freßfeinde wie etwa Ringelnattern. Zwei Ringelnattern sahen wir vor einigen Wochen. Sie sind im hohen Gras immer gut getarnt, bis die Saubermänner der Stiftung wieder mit ihren Motorsensen zuschlagen und für die Schlössernacht putzen oder mit den Kettensägen lärmend und stinkend zuschlagen und selbst auf den Eisvogel keine Rücksicht nehmen. Oder hier der Kavalierstart

Gestern schwamm ein großes grünes Blatt hochkant über den Teich. Es sah recht lustig aus, fast wie ein Segler. Wer der Täter war, konnte ich nicht feststellen.
Er war durch das Blatt verdeckt. Vermutlich war es eine Bisamratte. Mit der Abkürzung über den Teich konnte ich nicht mithalten.
Als ich herum war, war das Blatt in Sicherheit und ich hörte nur noch, wie etwas Großes mit einem Sprung vom buschreichen Ufer ins Wasser klatschte und sofort abtauchte.

Marco erzählte mir vor einiger Zeit, daß am Nest der Schwäne nicht nur die Rallen brüteten, sondern offenbar unter dem Schwanennest auch große Ratten wohnten.
Das sind dann vermutlich tatsächlich Bisamratten.

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Eine sehr interessante Webcam über eine Fledermausstube in Nassau, wo gerade bei den Mausohren die Geburtsphase angelaufen ist.
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15.06.2006:

Mitten in der Vegetationsperiode wurden dieser Tage im Schloßpark Sanssouci in der Nähe des Chinesischen Hauses ohne Rücksicht auf die Natur riesige alte Bäume gefällt. Sicher wird man sich wie immer damit rechtfertigen, daß es ausschließlich der Sicherheit der Besucher diente. Allerdings fragt man sich dann, warum an der Hauptallee zur Schlössernacht 30.000 Besucher an seit Jahrzehnten verpilzten und abgestorbenen alten Eichen vorbeigehen dürfen und nicht gefährdet sein sollen.

Altes Holz ist nicht gefragt und schon gar nicht faule Eiche. Intaktes Buchenholz bringt mehr und sichert vor allem den Profit bei den verfilzten Unternehmen.

 Baumfällen im  Sommer, in Brandenburg ist das möglich! Bild1
Stubben der Buche,
gefällt Juni 2006

Hier stand einmal ein Buche am Weg zum Chinesischen Haus, gefällt im Sommer 2006 Bild 2
Weg zum
Chinesischen Haus

Vertuschte Baumfällaktion am Chinesischen Haus, Juni 2006 Bild 3
Maschinell
entfernter Stubben
in der Nähe des
Chinesischen Hauses

 Froschkadaver nach Einsatz von Motorsensen im Schloßpark Sanssouci  im Juni 2006
Bild 4
Froschkadaver

 

 

 

 

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Zum Bild 3:
Daß die Stiftungsherren sich des Frevels sehr wohl bewußt sind, erkennt man allein schon daran, wie sie bemüht sind, die Spuren ihrer Aktionen so schnell wie möglich zu beseitigen.
Da werden selbst vom Weg weit entferte Stubben maschinell beseitigt und umgehend mit Erdreich abgedeckt. Kostspielig und zudem völlig unnötig.

Aber wenn doch die Spuren nun mal wegmüssen!???

Sie können es sich leisten, denn die Umweltämter wissen es und schauen dennoch alle tatenlos zu, wie schon beim Eisvogelmord. Mal sehen, ob wieder Hinweise aus Bayern kommen, was bei der Regierung in Brandenburg so alles schief läuft.

Das Bild 4 zeigt einen mit den Motorsensen umgebrachten Frosch,
aufgenommen heute morgen, nachdem im Obstgarten hinter den Römischen Bädern die Saubermänner gestern oder vorgestern gemäht hatten.
Diese Sensen mögen ja eine Erleichterung sein. Aber sie verpesten nicht nur die Umwelt, sondern verursachen auch unerträglichen Lärm und werden in vielen Fällen obendrein auch noch  falsch angewendet. Wie anders ist es zu erklären, daß im Schloßpark Sanssouci massenhaft junge wie alte Bäume im Wurzelbereich beschädigt sind. Im Biotop hinter dem Maschinenteich sind seltene Insekten und vor allem auch Schlangen. Das ist den Verantwortlichen ebenso bekannt wie der Eisvogel. Und dennoch häckseln sie alles kurz und klein.

Die Tatenlosigkeit des Landesumweltamtes ist erschreckend. Vorfahrt für die Schlössernacht ist wichtiger.

Wenigstens haben unsere Fußballer gestern gegen Polen gewonnen, wenn auch in allerletzter Minute. Vielleicht gewinnt auch die Natur erst in allerletzter Minute.
Glückwunsch an unsere Mannschaft und die Polen hätten es auch verdient. Sie waren beide hervorragend.

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16.06.2006:

Auf der Fahrt nach Dallgow-Döberitz kam ich mit dem Fahrrad durch Groß Glienicke. Dort lag auf der Straße ein schwarz-rot-goldenes Fähnchen. Nachdem ich schon 20 m vorbeigefahren war, kehrte ich doch noch um und nahm es an mich. Als ich dabei war, es an mein Fahrrad zu basteln, hielt ein Pkw auf der anderen Straßenseite an und die Frau am Steuer bat mich weinerlich um die soeben gefundene Flagge. Sie hätte sie verloren. Der Verlust würde bei ihr unweigerlich zu einer Ehekrise währen der WM 2006 führen.
Das wollte ich natürlich nicht riskieren und gab sie schweren Herzens wieder her. Wie gewonnen - so zerronnen.

Arbeit am Stellpult für das Bahnbetriebswerk
Freitags ist immer Clubtag bei den Modelleisenbahnern und Lokführern in Dallgow-Döberitz. Wenn da alle gleichzeitig an den Anlagen arbeiten,
wird es oft eng und so mancher geht dann bei 32 Grad im Schatten (drinnen war es wohl noch wärmer!) schon mal vor die Haustür.
Vor die Tür heißt in diesem Fall in die stillgelegte alte Bahnanlage des Bahnhofs. Dort bearbeitet Wolfgang gerade die neue Stelltischplatte.
Das Herzstück einer Weiche dient ihm als sichere Auflage.

Zurzeit wird emsig am neuen Bahnbetriebswerk gearbeitet. An der Stelltischplatte wird gerade gefeilt. Rings um diese Arbeitstelle ist ein herrliches gelbes Sedumfeld entstanden.
Die Natur arbeitet alles auf. In diesem Fall sogar das Altöl am ehemaligen Abstellplatz der Kleinlokomotive. Dort wächst und blüht der Sedum besonders üppig.

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18.06.2006:

Marco fragte nach dem Weg zum Kieskutenbergaussichtspunkt. Schönes Wort! Fast schon das Unwort des Jahres.
Findet man aber unter Googl meist nur einmal und führt dann auf diese Seite. Heute war aber noch keine Suchmaschine hier.

Eltern im Kindergarten wollten mit ihren Kindern dort einmal hin. Meine Wanderung hatte ihr Interesse geweckt, und sie wollten von mir nun eine genaue Wegbeschreibung haben:

Vom Potsdamer Hbf (nicht der alte!) zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Richtung Michendorf (B2). Also vom Hauptbahnhof Lange Brücke gleich rechts bergab.
An der 2 . Ampel rechts abbiegen in Richtung Caputh (Forsthaus Templin). Nach wenigen 100 Metern gibt es eine Linkskurve. Dort ist rechts ein Hotel und links ein Sportplatz. Die Bushaltestelle dort heißt Alter Tornow.  Rechts vom Sportplatz geht ein unscheinbarer Waldweg ab. An einer dicken Eiche stehen die Markierungen blauer und roter Strich und zusätzlich ein in die Jahre gekommenes Schild Grüner Weg. Der steigt stetig leicht an und dem folgt man bis an das Ende und steht dann vor einer stillgelegten schon vor vielleicht 40 Jahren renaturierten Kiesgrube. Entgegen dem Uhrzeigersinn geht man dann weiter bis auf die gegenüberliegende Seite und kommt zu einer unnmittelbar am Hang stehenden Aussicht. Von dem immer üppiger zugewachsenden Weg darf man sich nicht vom Weitergehen abbringen lassen.
Und auch nicht von den Wildschweine!. Ich traf sie gleich drei mal in vielleicht 2 oder 3 Stunden. Einmal sogar eine Bache mit Läufern.

Die Bache vorne weg und etwa 10 oder mehr rehbraune Jungschweine im Gänsemarsch hinterher.

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Die Tür zum Stand klemmt. Anheben! Aber Vorsicht! Heute war die Bude bewohnt:

Wespennest im Aussichtspunkt in den Kieskutenbergen bei PotsdamWespen hatten die Hütte in so ruhiger Lage als idealen ungestörten Brutplatz entdeckt und direkt hinter der Tür an der Decke ein großes Nest gebaut, was natürlich von draußen nicht erkennbar war. Sie griffen also sofort an, was aber keine Stiche zur Folge hatte. Nach kurzer Zeit beruhigten sie sich wieder und ich kroch auf allen Vieren vorsichtig in die Bude und blieb über eine Stunde unbehelligt. Als ich gehen wollte rutschte eine Fensterklappe bei Schließen so schnell nach unten, daß ich wieder die Wespen gegen mich aufgebracht hatte. Volle Deckung am Fußboden und ein wenig Geduld - und sie wurden erneut friedlich.

 

HaubentaucherTrotz der schwülen Wärme bei 32 Grad im Schatten nahm ich auf dem Rückweg den Umweg über Caputh,
weil der Weg immer am Wasser entlang führt und ich nicht durch die Stadt mußte.
Die erste Rast legte ich am Schloß Caputh am Landungssteg ein. Dort jammerte ein zebragestreiftes Kücken vergeblich nach Mama und Papa.
200 Meter weiter fand ich die Lösung:
Es waren Haubentaucher, und ich versuchte ein paar Aufnehmen zu machen. Sie waren aber weit draußen auf der Havel und recht vorsichtig.

Schwalbenkinder in Caputh sportboot in potsdamIm Ort entdeckte ich auf einer Dachrinne 4 Rauchschwalbenkücken, die gefüttert wurden.
Hatte ich eines im Visier, wurde immer das andere gefüttert. Nahm ich das andere ins Visier, war es das gleiche.
Die Alten hielten sich an keine Regieanweisungen von mir. Obendrein waren sie viel zu schnell und kamen immer aus einer anderen Richtung. Sie stellten meine Geduld auf eine harte Probe.
Die futterlose Meise rechts im Bild ruft gerade entrüstet: “UND ICH!?
Bei der Fotocommunity gibt es dieses schönen preisgekrönten Fotos vom Füttern im FlugDrei hungrige Schnäbel.

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Die Ruderer (ne, sind wohl Paddler!) auf der Havel waren da schon leichter vor die Linse zu kriegen.
Warum sie vor überschäumender Freude das Ruder hochrissen, bleibt ihr Geheimnis. Vielleicht hatte Deutschland gerade ein Tor geschossen?

MandarinenteZwischen der Caputher Fähre und der eingleisigen Eisenbahnbrücke gibt es auf der einen Seite eine schöne Promenade
und auf der anderen Seite einen tollen Wanderweg.
Am Ufer der Havel an der Promenade tummeln sich viele zutrauliche Wasservögel, die die Nähe des Menschen gewöhnt sind.
Schwäne, Wasserhühner, Graureiher und massenhaft Stockenten und Mandarinenten.
Bei den Mandarinenten sah ich verschiedene Mutationen (?). Es gab mehrere Erpel und Enten mit nur einem bunten Flügel.

(Mißbildungen bei Sperlingen siehe am 22.06.2006)

Nistkasten in CaputhSchließlich erkundete ich noch ohne jede Anmeldung und Registrierung das Himmelreich, den Zeltplatz in Caputh.
Dort fand ich einige schöne Nistkästen. Diesen hier gab es am Havelufer gegenüber der Promenade zu sehen.
Er ist etwas versteckt, denn ich bin schon mehrfach an ihm vorbei gefahren, ohne ihn bemerkt zu haben.
Fährt man einmal in der Gegenrichtung auf einer gewohnten Strecke, sieht man einiges ganz anders und entdeckt hin und wieder neues.

 

toter Karpfen  In Potsdam angekommen mache ich hin und wieder Rast an einer Stelle mit schöner Aussicht auf die Havel.
Heute lag weit draußen zwischen den vielen schönen Seerosen ein Etwas, was wie ein großer toter Fisch aussah.
Und tatsächlich, im 10fach optischen und 4fach digitalen Zoom war ein verendeter Fisch erkennbar.
Mit auf dem Geländer aufgelegter Kamera gelang dieses einigermaßen verwackelungsfreie Foto.
Der Fisch dürfte zwischen 80 cm und 1 Meter lang sein. Mir sind an diesem Tag noch mehrere verendete Fische begegnet.
Die haben aber fast immer Spuren vom Graureiher oder vom Kormoran. Aber dieser Fisch dürfte für Vögel mehrere Nummern zu groß sein.
Ist er ein Opfer der Verkehrsraserei mit schnellen Motorbooten auf der Havel? Vielleicht hat er aber auch sein biologisches Alter erreicht und starb nur an Altersschwäche.

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19.06.2006:

Nachdem wir jahrelang in Potsdam in freier Natur keine Schlange gesehen hatte, ist es nun schon die vierte in kurzer Zeit. Ich ging mit Anton am Maschinenteich spazieren.
Eigentlich wollte ich sehen, ob die Schwäne noch alle ihre Jungen haben. Haben sie. Es sind noch vier von ursprünglich fünf.

Libelle auf einem StubbenGegenüber der Nestinsel wollte ich dann nach Libellen auf dem Wasser sehen, als der Hund plötzlich wie ein Pferd scheute und hochging.
Dort lag ein mehrfach gewundener dicker Ast. Als der Hund darüber steigen wollte, kam der vermeintliche Ast blitzschnell in schlängelnde Bewegung
und haute durch das Schilf ab ins nahe Wasser. Eine große dicke dunkle Schlange. Trotz Online-Beratung kann ich aber nicht sagen, was es für eine war.     Groß, dick, dunkel.

Auf dem anschließenden Rückweg sahen wir noch eine Schlange im Wasser schwimmen. Zunächst schien sie das Ufer abzusuchen, dann schwamm sie über den gesamten Teich.
Kann es sein, daß auch Schlangen sich an den Kücken der Wasserhühner vergriffen haben und eines der Schwanenkücken geholt holten?

Froesche, die kleinsten der WeltDann trafen wir Marco, der gerade mit Kindern der Baumkita zum Lauftraining wollte. Wir liefen einfach gleich mit.

Am Schafgraben zeigten mir die Kinder die ihrer Meinung nach kleinsten Frösche der Welt.
Sie sind ja tatsächlich winzig. Was sind das für welche?

 

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20.06.2006:

Schwanenkinder  Jungschwäne Libelle auf einem Pfahl Die jungen Schwäne sind heute 23 Tage alt. Sie fressen und fressen und gründeln wie hier den lieben langen Tag.
Und die beiden Alten passen gut auf sie auf.
Kaulquappen, die in großen schwarzen Schwärmen zu sehen waren, sind inzwischen nicht mehr zu finden.
Dafür waren heute viele Libellen am Ufer des Maschinenteiches und im angrenzenden Feuchtbiotop zu sehen.

Im Schloßpark hat gestern die Mahd der Wiesen begonnen. Krähen und Stare freuen sich darüber, die Insekten und vor allem die Hummeln wohl weniger,
obwohl an einigen Stellen Blütenbereiche geschont worden sind, wie zum Beispiel an der Fasanerie.

Kastanienminiermotte MiniermotteOh Schreck, wie sehen die Kastanien aus. Schon wieder haben die Moniermotten gewaltig zugeschlagen, aber tatsächlich nur dort, wo das Laub nicht entfernt worden war. Das rechte Blatt ist vollständig gesund von einem Baum nur 100 Meter weiter, nämlich vor dem Schloß Charlottenhof, wo regelmäßig - nicht nur im Herbst - das Laub entfernt und geharkt worden war. Dort herrscht englischer Rasen vor!
Auf dem rechten Bild ist oben links der erst vor wenigen Jahren gepflanzte Baum mit einer Verletzung zu erkennen. Sie stammt vom nachlässigen und rücksichtslosen Umgang mit den lärmenden, stinkenden und ungeflegten Motorsensen. Die Saubermänner der Stiftung!

Im Botanischen Garten der Uni Potsdam läuft ein Feldversuch unter einer stark befallenen Kastanie.
Dort hat man Kastanienbäumchen in Töpfen unter der befallenen Kastanie aufgestellt und unterschiedlich behandelt, mit erstaunlichen Ergebnissen.

Also: Jeder Feind hat seinen Gegner, auch die Moniermotte.

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21.06.2006:      Die meisten Bilder sind durch Anklicken vergrößerbar.

Geschwindikgeitsanzeigefr Pferdegespann Radler im GeschwindigkeitsanzeigerLasergestützte Geschwindigkeitsanzeige im 30er Bereich
vor dem Kindergarten und dem Fußgängerüberweg
in der Geschwister-Scholl-Straße in Potsdam
durch den TÜV des Landes Brandenburg.

Der Schnellste war ein Raser mit 61 km/h und ein weiterer mit 59 km/h im 30er Bereich!
Solche Rowdys gehören nicht hinter das Steuer eines Autos.

Der größte Teil war unter 30 km/h gefahren. Die weithin sichtbare Tafel zeigte bei den meisten schon im Vorfeld eine bremsende Wirkung.
Auch die Schlösserrundfahrt mit 2 Ps wurde gelasert. Sie brachte es noch auf 10 km/h und verführte damit zum Überholen, wie mir später ein Bekannte beichtete.
Sie hatte die Tafel aber noch rechtzeitig gesehen. Rechtzeitig zum Bremsen?  Die Tafel ist jedenfalls keine schlechte Sache.
Und sie lasert auch nicht aus dem Hinterhalt, wie z. B. in Potsdam in der Amundsenstraße oder Geschwister-Scholl-Straße am 07.07.2003:  Bild1   Bild2

Wenn man die Tafel einige Zeit beobachtete, konnte man bald feststellen, wie die Geschwindigkeit einiger Fahrer regelrecht heruntergezählt wurde.
Sie waren also zu schnell und reagierten noch vor der Tafel mit dem Bremspedal. Im Ernstfall wären sie wohl zur Kasse gebeten worden.

Danke an den Herren vom TÜV Brandenburg, der mir bereitwillig einige Auskünfte gab.

Polizei auf AbwegenUnd weil wir gerade dabei sind:

Hier ein Bild aus Potsdam, Zeppelinstraße in der Pirschheide am 06. Mai 2006 11.13 Uhr. Was machen die Beiden da?
Sollten die nicht kassieren? Dabei gucken sie in den Wald statt auf die Straße. Das Geld liegt auf der Straße, nicht im Wald! (Sprichwort)
Lasern sie jetzt schon die Eichhörnchen oder kommen die Autos inzwischen aus dem Wald?

Ahh! Naturbeobachtungen! Dann sind sie auf dieser Seite richtig und auch herzlich willkommen!
Wer allerdings das Land Brandenburg flächendeckend mit Videokameras bespitzeln will, ist hier unerwünscht.
20 Viedeokameras für Mehdorns heimlichen Führungsbunker am Kaiserbahnhof sind genug für das ganze Land!

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22.06.2006:
Heute gib es Spatzen zum Nachtisch:

Mißgebildeter Sperling, Anomalie Sperling bei der Landung Drei Sperlinge auf einem Pfahl, ein wenig eng, aber es geht Der linke sah schon etwas eigenartig aus. Er ist mißgebildet, sowohl am Schwanz als auch am Schnabel.
Er wird es nicht leicht haben. Vielleicht wurde auch er mit vergammelten Zeug von Meisenknödeln gefüttert oder wie die Mittelslpechte in Potsdam mit Haferflocken.


Ich habe gestern im Web gelesen, daß eine ganze Meisenbrut verloren gegangen ist, vermutlich vergiftet, weil übereifrige Sommerfütterer das ganze Jahr hindurch füttern und die schon oft beim Kauf ranzigen Meisenknödel auch noch im Sommer heraushängen.                      Gästebuch bei lautenba.ch
Es mag ja schön anzusehen sein, aber für die Vögel ist es keinesfalls gut.
Mutationen bei den Mandarinenten kann man in Caputh beobachten. Auch in Potsdam wurden sie schon gesehen.    (siehe 18.06.2006)

23.06.2006:
Ein Spaziergang durch den Schloßpark Sanssouci

Schneckenautobahn Pollenspender auf der Wiese, wie lange noch? Spinnen bauen eine Blume um  Der Rupfplatz eines Greifvogels Baumfrevel im Schloßpaark Sanssouci Diese nEiche wurde nun schon zum dritten Mal beschädigt, wann lernen sie es?


 

1.     Eine Schneckenautobahn? Eine Schnecke nimmt den kürzesten Weg mitten durch ein Spinnennetz.
2.     Blumen auf der Wiese wie diese sind ein herrlicher Pollenspender für Insekten. 2 Hummeln waren gerade beim Saugen.
3.     Eine Spinne baute diese Blüten zur Eigentumswohnung um.
4.     Der Rupfplatz eines Greifvogels, der im Park sein Revier hat.
5+6. Baumfrevel ist im Schloßpark leider an der Tagesordnung, an dieser alten Eiche nun schon zum dritten Mal durch rücksichtslosen Einsatz der Rasenmäher.
7.     Ein Falter im Feuchtbiotop am Maschinenteich.

Es gibt es auch gutes zu berichten, was nicht unerwähnt bleiben soll.

Mit Erstaunen habe ich bemerkt, daß jemand, wer auch immer, mit alter Technik am Wegesrand den Saum gemäht hat. Da war tatsächlich eine echte Sense am Werk! Noch ein wenig ungeübt, was aber ganz normal ist. Wenn das der Anfang ist, die Arbeit mit den stinkenden und lärmenden Motorsensen einzuschränken oder vielleicht sogar ganz aufzugeben, wäre das ein richtig gutes Signal und alle Besucher würden sich freuen.
Hoffentlich war es nicht nur einer, der Karnickelfutter brauchte. Aber so sah es nicht aus. Ich bin jedenfalls optimistisch. Vielleicht fängt ein Umdenken an?

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24.06.2006:

Pferd pinkelt Pferde LibellePferde auf einer Koppel in Dallgow-Döberitz und ein Hengst mit schlechten Manieren.

Libellen bei der Paarung im Feuchtbiotop im Schloßpark Sanssouci.
Hoffentlich wissen sie, wie der Knoten wieder auf geht.

schwan Schwan Schwan Schwan, kückenDie jungen Schwäne auf dem Maschinenteich sind nun 26 Tage alt und fühlen sich richtig wohl.
Lümmeln die Alten ein Bein heraus, machen sie es inzwischen auch.
Zeigen die Alten, was sie für mächtige Kerle sind, tun es die Jungen ebenfalls.
Sie lernen schnell.                  Zur Schwanenseite

Bläßhuhnkücken Bläßhuhnkücken Bläßhuhn füttert JungeDie zugewanderten Rallen auf dem Maschinenteich.

Ihnen geht es auch gut, aber sie müssen sich vor dem Schwanenvater in acht nehmen.
Der macht noch immer Jagd auf sie.

kind kind spielende Kinder im Heu spielende Kinder im Heu spielende Kinder im HeuKinder toben im Schloßpark im frischen Heu. Das macht Spaß!

ganz links: Mann, oh Mann! Wie hoch ist denn hier das Gras!?


 

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27.06.2006:

Bei dieser Schwüle hält es kein Mensch lange aus, es sei denn man wird zum Wasserläufer. Die suchen sogar noch auf dem Wasser die Sonne und meiden den Schatten.

Wasserläufer mit Positionslicht Wasserläufer mit Positionslicht Wasserläufer mit Positionslicht Wasserläufer mit PositionslichtWer da glaubt, das linke Bild sei die Milchstraße, der er irrt.
Das sind nur Wasserläufer mit “eingeschalteten Positionsleuchten”. Draufklicken und staunen!
Und was ist im zweiten Bild zu sehen? Das sind die Wellen, die so ein kleiner WL macht.
Im 3. und 4. Bild sieht man die Urheber je nach Sonnenstand und Untergrund immer etwas anders.

 

Torhaus am Eingang zum Schloßpark PetzowWer einmal mit dem Fahrrad um den Schwielowsee herum gefahren ist, kommt auch durch den schönen Ort Petzow.
Dort stehen zwei dieser alten unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Postenhäuschen zum Schloß Petzow.
Eine Rast im Schloßpark sollte man auf jeden Fall einplanen. Und auch außen herum laufen, also am Wasser entlang gehen.
Dort gibt es alte Gemäuer aus Glindower Fehlbrandsteinen und ein weiteres altes Tor sowie die Reste einer Mauer.

 

Schloßpark Petzow
Der Abfluß eines kleinen künstlichen Sees im Schloßpark Petzow mit einem Kleinod von einem Wegebrücklein aus Stein.
Gleich daneben ist eine schöne Badestelle und nur 100 m weiter ein etwas erhöht liegender Ausblick auf den Schwielowsee.

060627-5073  Petzow  Gemäuer aus Fehlbrandsteinen der Glindower Ziegelei Mauer aus Fehlbrandsteinen in Petzow Altes Torhaus im Schloßpark PetzowSteine aus der Ziegelei Glindow, die noch heute in Betrieb ist und nach alten Vorlagen brennt.
Ein kleines Gebäude mit anschließender Mauer aus Glindower Fehlbränden.

Ein weiteres Torhaus mit dahinter liegendem Torbogen, der im Bild nicht sichtbar ist.
 

28.06.2006: 060628  Raupen des Tagpfauenauge  (Inachis io)

Detail Fenstergitter Schloß Petzowlinks ein sehr schönes schmiedeeisernes Gitter am Schlößchen Petzow.

rechts erwachsene Tagpfauenaugenraupen (Inachis io bei imagepoint) in den Glindower Alpen an ihrer Lieblingspflanze, der Brennnessel.
Sie waren aber schon auf der Wanderschaft und sogar auf Gräsern zu finden. Sie werden sich wohl bald verpuppen.

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30.06.2006:

Deutschlandfahne am FahrradHeute spielten Argentinien und Deutschland um den Einzug ins Halbfinale der Fußball-WM.
Ich konnte nicht gucken, nur hin und wieder hören, denn Freitags bin ich im allgemeinen bei den Modelleisenbahnern in Dallgow.
Im Sommer fahre ich die 23 km mit dem Fahrrad.
Unterwegs finde ich weggeworfene Deutschlandfahnen am Straßenrand liegend und wundere mich, warum die Leute die schon jetzt wegschmeißen.

Wir haben doch noch gar nicht verloren!

Sonnenuntergang über der Döberitzer HeideIch nehme eine Fahne mit, für alle Fälle, man kann ja nie wissen. Es gibt ja auch keine mehr zu kaufen.
In der DDR ist der Fahnenstoff nie alle geworden!!!!
Irgendwann pfeift in Dallgow-Döberitz ein durchfahrender Zug anhaltend lange.
Warum pfeift der? Raketen knallen hoch. Ich werd nicht mehr! Tor für Deutschland!
Und als sich Deutschland per elfmeter (eigentlich nur 5) ins Halbfinale geschossen hatten, war ich froh, die Fahne zu haben.
Ans Fahrrad damit und Flagge zeigen. Und unterwegs gab noch als Zugabe diesen Sonnenuntergang über der Döberitzer Heide.